Jugendfeuerwehr Eddelak- St.Michaelisdonn

Bericht über das Pfingstzeltlager 2011 in Ascheberg

10.06.2011

Wir sind gegen 16:30 Uhr in Eddelak mit 11 Jugendlichen und 2 Betreuern vom Gerätehaus losgefahren.

Nach einem kurzen Halt in St.Michaelisdonn ging es dann auf dem direkten Weg nach Ascheberg. Auf der Autobahn mussten wir einen Umweg fahren, da unsere Ausfahrt gesperrt war. Durch diesen Umweg etwas gebremst, sind wir gegen 18:30 Uhr in Ascheberg angekommen. Wir wurden herzlich begrüßt: Wehrführer, Jugendwarte, Betreuer und Jugendliche warteten schon auf uns.

Nachdem unsere beiden Zelte fast fertig aufgebaut waren, gab es erst einmal ein abendliches Mahl, Spaghetti Bolognese. Außerdem hieß uns der Bürgermeister der Gemeinde herzlich willkommen und übergab unserer Jugendfeuerwehr einen Wimpel von Ascheberg. Danach ließen wir den Abend mit einer Partie Fußball und Wikinger-Schach ausklingen. Gegen 23:00 Uhr kehrte dann so langsam Ruhe ein.

11.06.2011

Spätestens um 7:30 Uhr waren die letzten aus ihren Träumen erwacht. Gegen 8:20 Uhr gab es Frühstück im Ascheberger Gerätehaus. Danach stand allen ein wenig Freizeit zur Verfügung, bevor es dann gegen 10:30 Uhr mit dem Programm losging, welches die Ascheberger ausgearbeitet hatten – eine „Schnitzeljagd“ durch Wälder rund um Plön. Auf der Route erwarteten uns verschiedene Aufgaben, wie z.B.: Schlauchzielwurf, Gedächtnistraining, Getränke schmecken, Frisbee-Flaschen-Kegeln und ein Seilspiel. Außerdem gab es einen feuerwehrtechnischen Fragebogen, den wir ausfüllen mussten, zudem ein Rätsel, welches uns gutes logisches Denken abverlangte. Am Ende dieser Schnitzeljagd wurde im Gerätehaus gegrillt und geschlemmt. Danach stand die Zeit wieder zur freien Verfügung, bevor wir dann zum Fußballspiel auf der Rathauswiese und Baden im Plöner See übergingen. Gegen 20:30 Uhr startete dann das etappenweise Duschen und Abendbrotessen. Den Rest des Abends ließen wir mit ein wenig Musik ruhig (oder auch nicht) ausklingen.

12.06.2011

Der Tag begann mit dem allgemeinen Frühstück. Jeder von uns sollte sich ein Lunch-Paket fertig machen. Gegen 10:15 Uhr verließen wir das Gelände in Richtung Neumünster. Es ging ins Freizeitbad. Aufgrund des Wetters hatten wir uns dafür entschieden in ein Bad zu fahren, in dem wir sowohl drinnen, als auch draußen baden konnten. Auf dem Weg dorthin wurde das Wetter wieder so bombastisch, dass wir uns die ganze Zeit draußen aufhalten konnten. Im Schwimmbad konnten wir rutschen, springen, schwimmen und einfach nur Spaß haben! Bis ca. 14:30 Uhr haben wir die Betreuer und Jugendwarte im Wasser, auf dem Fußballplatz und auf dem Volleyballfeld beschäftigt. Als wir im Lager zurück waren, erwartete uns ein kurzer Besuch von einem Eddelaker Kameraden mit Familie. Wir waren alle so kaputt von dem Tag bis dahin, dass die meistens eine Art Mittagsstunde hielten. Als dann allmählich ein paar Regenwolken aufzogen, wurde es hektisch: Die Jugendwarte schmissen uns aus den Betten und befohlen „Zelte abbauen“. Als das erledigt war, gab es Wurst, Salate und Brot. Dann haben wir uns oben in den Schulungsräumen, des Gerätehauses eingerichtet und noch das übliche Abendprogramm durchgearbeitet. Da es der letzte Abend war, wurde ein wichtiges Fußballspiel gestartet: Betreuer vs. Jugendliche; Die Betreuer gewannen die Partie in einem Golden Goal (6:5).

13.06.2011

Der vierte und letzte Tag unseres Pfingstzeltlagers begann mit Musik aus dem Radio, welches von den Betreuern gegen 7:30 auf „Weck-Lautstärke“ eingeschaltet wurde. Sobald wir aus den Betten herausgekrochen waren, ging alles ganz schnell: Waschen, Umziehen, Bett zusammenbauen, Sachen packen und den Raum ordentlich verlassen. Als unsere Gemächer dann geräumt waren, gab es Frühstück. Somit begann die Endphase des Zeltlagers. Alles wurde abgewaschen, auf- und weggeräumt. Als Wehrführer und Betreuer mit der Abnahme der Räume fertig waren, gab es ein paar abschließende Worte des Ascheberger Jugendwartes, den dann noch eine Überraschung erwartete. Unser Jugendausschuss und die Jugendwartung hatten sich dazu entschieden mit der JF Ascheberg eine Partnerschaft, somit unsere zweite (JF Neuenkirchen, Niedersachsen), aufzubauen. Vom Prinzip her lief das schon, aber durch eine etwas andere Wimpelübergabe, nämlich in Form eines getöpferten, bemalten Tellers, wurde die Partnerschaft offiziell. Die Ascheberger Jugendfeuerwehr war sichtlich überrascht und hat sich total über diese Geste gefreut. Es folgten Gruppenfotos und das übliche Abschiedsszenario. Gegen 11 Uhr haben wir Ascheberg in Richtung Heimat verlassen.
Hoffentlich wird das Pfingstzeltlager im nächsten Jahr bei uns genauso ein riesen Spaß, wir freuen uns darauf.

geschrieben von Niklas

©2000 - 2012 Kreisjugendfeuerwehr Dithmarschen
Impressum | Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen | Mitglieder | RSS Feed