Jugendfeuerwehr Eddelak- St.Michaelisdonn

Bericht: 12. Kreisjugendfeuerzeltlager in Albersdorf

Donnerstag, 07.07.2011
Um 15 Uhr trafen wir uns am Gerätehaus Eddelak, um dort unsere Klamotten und Schlafsachen auf den Anhänger zu laden. Gegen 15:15 Uhr sind wir mit dem Averlaker MTW und dem Eddelaker MZF mit Anhänger Richtung St.Michaelisdonn gestartet, da wir dort noch einen Kameraden aufnehmen mussten. Danach ging es direkt nach Albersdorf zu unserem Zeltplatz. Gegen 19 Uhr waren beide Zelte an ihrem Platz und so ziemlich alles eingerichtet. Um 20:30 Uhr gab es dann die bestellte Pizza. Danach war dann noch ein wenig Freizeit angesagt. Wir haben vor allem unsere Nachbarjugendfeuerwehr Meldorf-Land besucht, die allerdings auf der anderen Seite des Platzes ihre Zelte stehen hatte. Der Abend wurde sehr lang und die Nacht dafür umso kürzer.

Freitag, 08.07.2011
Um 06:30 Uhr wurden wir ganz „liebevoll“ von Svend-Ole mit „Guten Morgen, guten Morgen“ geweckt. Gegen 8 Uhr gab es dann Frühstück. Nach und nach mussten im Regen die letzten allgemeinen Vorkehrungen getroffen werden. Außerdem unterstützten einige unserer Jugendlichen die Kameraden des LZG beim Aufbau der Duschen. Die übrigen Zeltlagerteilnehmer, die noch nicht am Donnerstag im Lager waren, trudelten bis etwa 10 Uhr ein. Danach gab es für jede Jugendfeuerwehr die Listen und die Armbänder für jeden Teilnehmer (wie bei Rockfestival, Wacken, Pfingsfete o.Ä.) in verschiedenen Farben. Die Jugendlichen unter 18 Jahren erhielten orangefarbene Bänder, Betreuer und Jugendliche über 18 Jahren erhielten grüne Bänder, der Lagerstab erhielt rote Bänder. Mit diesen Bändern konnten wir ab Freitagnachmittag kostenlos ins Freibad. Mittags gab es Spaghetti Bolognese für alle. Abends gegen 18 Uhr gab es Brot zum Abendessen. Um 19:30 Uhr startete das Lagerparlament mit allen Teilnehmern, um 20 Uhr begrüßten Sönke Kühl und Hans Hermann Peters alle Anwesenden und eröffneten das Zeltlager 2011 offiziell. Um 22:30 Uhr begann der Nachtmarsch, wir hatten das Glück, die Startposition 1 erhalten zu haben, sodass wir als erste starteten und dementsprechend auch als erste wieder im Lager waren. Nachts gegen 1:30 Uhr kamen wir dann langsam zur Ruhe.

Samstag, 09.07.2011
Um 7 Uhr weckte uns die Lagerleitung wie üblich mit dem Lied „Guten Morgen, guten Morgen“. Nach dem gemeinsamen Frühstück begann das Programm der Eventmanager „event – Spielmacher“. Es gab High-Jump, Bungee Run, Goalkeeper, Mega-Kicker, T-Wall und Speedshot! Mit diesen Aktivitäten wurde der gesamte Tag gefüllt. Nichts davon war verpflichtend. Schwimmbadbesuche und andere Aktivitäten außerhalb des Lagers gehörten trotzdem mit zum Programm. Nachmittags kamen die Eltern und Wehrführer der Ortswehren zu Besuch. Ein Kamerad musste aufgrund merkwürdiger Schmerzen ins Krankenhaus, es wurde aber schnell klar, dass es ihm gut geht und er nur zur Beobachtung eine Nacht im Krankenhaus verbringen sollte. Der Tag fand sein Ende in einem spannenden Schwimmwettkampf, der unter den Jugendlichen ausgetragen wurde. An dem Abend wurden Wimpel und Flaggen erst um 23 Uhr reingenommen.

Sonntag, 10.07.2011
Um 7 Uhr begann der Tag, wie Samstag auch schon. Nach dem Frühstück kämpften die Jugendlichen gegen die Betreuer in einer Wasserschlacht. Danach ging es ab ins Schwimmbad. Pünktlich zum Mittag waren wir zurück im Lager. Nach dem Mittagessen ruhten sich die meisten Kameraden ein wenig in den Zelten oder auf Stühlen vor den Zelten aus, während unser Küchendienst Teller und Besteck abwusch. Danach ging es dann geschlossen in Richtung Steinzeitpark/-dorf „AÖZA“. Dort stieß unser Kamerad aus dem Krankenhaus wieder kerngesund zu uns. Danach ging es dann wieder ins Schwimmbad. Abends gab es dann Grillwurst zu essen. Das Essen ging in eine rege Wasserschlacht über. Im Anschluss war dann Party angesagt: Disco!!! Unsere Jungs haben für die Stimmung gesorgt. Ohne uns wäre die Disco nur halb so genial gewesen!!
PS.: DISCO, DISCO – BOOM, BOOM!!!!!!!

Montag, 11.07.2011
Das Aufstehen zog sich ein wenig in die Länge. Der Speisesaal blieb anfangs nahezu leer. Nach einer halben Stunde wurde ein zweites Mal das alltägliche Weckprogramm mit „Guten Morgen, guten Morgen“ eingeleitet. Nach dem Frühstück begannen die Vorbereitungen für das „Spiel ohne Grenzen“. Es wurden 10 Spiele aufgebaut, die jede Jugendfeuerwehr 1 oder 2 Gruppen durcharbeiten musste. Wir haben 2 Gruppen gestellt, die 1. war morgens dran, die 2. nachmittags. Während der Pause zwischen Mittagessen und der zweiten Etappe der Spiele fand eine allgemeine Wasserschlacht statt, in der sogar Sönke Kühl und Torsten Schlack Opfer der „wütenden Meute“ wurden. Danach mischten sie dann auch ein wenig mit. Gegen 14:30 Uhr startete dann der 2. Teil der Spiele. Nach dem Spiel ohne Grenzen sind unsere Teilnehmer noch einmal schnell ins Schwimmbad gegangen, um sich abzukühlen. Danach war der Spieß schon überm Feuer. Gegen 20 Uhr war der Spießbraten verzehrbereit. Er schmeckte köstlich, es war aber nicht genug für uns, wir mussten noch etwas Wurst grillen, damit es passte.
Um 21 Uhr begann dann die Siegerehrung für Nachtmarsch, Schwimmwettkampf, Dartturnier, Volleyballturnier und Spiel ohne Grenzen.
Danach wurde noch in gemütlicher Runde bei ein wenig Musik zusammen am Feuer gesessen. Es kehrte erst sehr spät Ruhe ein.

Dienstag, 12.07.2011
Der letzte Tag begann für einige von uns sehr früh: Frühstücksdienst ab 6:30 Uhr!
Nach dem Frühstück trafen wir uns zu einer kurzen Besprechung, was wir genau machen wollen. Letztendlich starteten wir damit, dass jeder erst einmal seine Sachen zusammenräumte und aus dem Zelt brachte. Als die Zelte leer waren, ging es weiter mit dem Jugendfeuerwehr-Sachen. Zum Schluss haben wir die Zelte vom Zeltplatz auf den Teerplatz davor getragen, damit sie besser trockneten und das zusammenpacken mit weniger Dreck verbunden war. Gegen 12 Uhr pfiff Sönke Kühl zur Versteigerung der Fundsachen und zur Verabschiedung. Danach fuhren die meisten Jugendfeuerwehren direkt los. Einige mussten aber noch weiter Zelte abbauen und wir mussten noch unsere eigenen Sachen auf den Anhänger laden. Danach fuhren wir dann auch los.
Kaum in Eddelak angekommen und Sachen abgeladen, waren die ersten schon halbwegs auf dem Heimweg.

Das Zeltlager war klasse. Wir hatten so viel Spaß zusammen. Man kann diese Kreiszeltlager nicht mit eigenen kleinen Zeltlagern vergleichen, weil man dieses Programm gar nicht auf die Beine gestellt bekommt.
Jetzt steht eigentlich schon fest, dass wir beim nächsten Zeltlager wieder mit dabei sein wollen!!

von Niklas

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